Was ist beim Goldankauf zu beachten?

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Gold wird wahrscheinlich nie seine einzigartige Faszination verlieren und immer eine begehrte Geldanlage bleiben. Das mag daran liegen, dass Gold eine sichere Anlage ist, denn der Preis ist selten großen Schwankungen ausgesetzt und wer in Gold anlegen möchte, hat einige Möglichkeiten zur Auswahl. Allerdings stellen sich vor dem Goldankauf auch Fragen, wie zum Beispiel: Soll das Gold physisch sein oder nicht, soll es bestellt oder doch lieber abgeholt werden und wo liegt es sicherer, im Depot oder zu Hause?

Die Hemmschwelle sinkt

Der Ankauf von physischem Gold, zum Beispiel in Form von Münzen oder Goldbarren, hat in den letzten Jahren immer mehr zugenommen. Auch beim privaten Anleger ist die Hemmschwelle offensichtlich gesunken, denn was früher nur einem ausgewählten Kreis von Anlegern möglich war, kann heute auch die breite Masse, nämlich Gold kaufen. Allerdings sollte beim Ankauf von physischen Gold die Stückelung beachtet werden, denn eine zu kleine Stückelung bedeutet, dass der Käufer einen satten Aufpreis zahlt. Physisches Gold ist daher etwas für Anleger, die das Edelmetall nur zum Schutz gegen eine Inflation sehen.

Online oder beim Händler vor Ort kaufen?

Wer heute Gold kaufen will, der kann das im Internet, aber auch bei einem Händler oder einer Bank. Alle, die bei einem Händler kaufen möchten, sollten beachten, dass der Käufer sich bis zu einem Gegenwert von 15.000 Euro nicht ausweisen muss, erst wenn es teurer wird, dann ist der Händler nach dem Geldwäschegesetz dazu verpflichtet, die persönlichen Daten seines Kunden aufzunehmen. Die Banken verlangen grundsätzlich die Personalien des Kunden. Einfacher ist der Weg über das Internet, aber hier sind die Kosten für den Versand und die Versicherung ein Thema, denn je nach Händler liegen diese Kosten zwischen zehn und 30,- Euro.

Wo sollte Gold gelagert werden?

Wo ist Gold am besten aufgehoben, zu Hause oder doch besser in einem Schließfach bei einer Bank? In den eigenen vier Wänden sollte Gold in einem Safe verwahrt werden, denn ein Tresor ist diebstahlgesichert und feuerfest. Liegt das Gold im Depot der Bank, dann kann das zu einem Problem werden, falls die Schließfächer einmal ausgeraubt werden. Da die Räume, in denen sich die Schließfächer befinden, nicht videoüberwacht werden, kann die Versicherungsfrage in einem solchen Fall schwierig sein. Dazu kommen die Gebühren, die je nach Bank zwischen 25,- und 50.- Euro pro Jahr liegen. Ein Schließfach lohnt sich im Grunde nur für denjenigen, der viel Gold aufbewahren möchte, denn in ein Bankfach passt Gold im Wert von 600.000 Euro.

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