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Neukundengewinnung durch Direktmarketing

Neukundengewinnung durch Direktmarketing

Direktmarketing ist einfach, aber nur für die Ladenbesitzer, die in den Innenstädten ihre Geschäfte haben. Sie haben immer die Möglichkeit, den Kunden direkt anzusprechen, ihn nach seinen Wünschen zu fragen und dann davon zu überzeugen, ein bestimmtes Produkt zu kaufen. Diese Möglichkeit haben die Betreiber von Onlineshops nicht, sie müssen sich etwas anderes einfallen lassen, um Kunden für sich zu gewinnen. Eine Option für das direkte Marketing ist das sogenannte Direktmailing, streng genommen eine Briefkastenwerbung.

Wie sich Kunde und Hersteller finden können

Millionen Menschen surfen täglich im Internet und suchen eine Firma, die ihnen zum Beispiel einen Pool für den Garten verkauft. Auf der anderen Seite ist da der Hersteller dieser Pools, der nach einem Weg sucht, sein Produkt an den Mann oder die Frau zu bringen. Im Idealfall kann Direktmarketing in Form von Mails dabei helfen, dass die Firma und der Interessent zueinanderfinden. Aber wie soll der Hersteller wissen, wer sich für seine Pools interessiert und wer nicht? Ein gezieltes Direktmailing kann hier eine gute Wahl sein, denn mit dieser Form des Marketings werden nicht nur potenzielle Interessenten angesprochen, es werden auch neue Kunden gewonnen.

Die passenden Adressen finden

Es gibt mehrere Möglichkeiten des Direktmailings. Der Hersteller kann sich Namen und Adresse aus dem Branchen- oder dem Telefonbuch suchen, aber das nimmt viel Zeit in Anspruch und ist noch zeitaufwendiger, wenn es um überregionale Werbung geht. Dann gibt die Option, CDs mit den Adressen der möglichen Kunden zu kaufen, aber aus rechtlicher Sicht ist das eine eher riskante Sache. Mit anderen Unternehmen der Branche zu kooperieren, ist eine sichere Methode, erfolgversprechend ist es aber auch, einen Anbieter von B2B-Adressen zu kontaktieren. Das hat den großen Vorteil, dass diese Adressen bereits nach Branchen sortiert sind.

Wie sieht die rechtliche Lage aus?

Wer bestimmte Firmen finden möchte, der kann Google oder eine andere Suchmaschine nutzen. Wer Kunden sucht, der muss sich außerdem über die rechtlichen Aspekte informieren. Grundsätzlich gilt: Briefkastenwerbung ist erlaubt, auch für Besitzer eines Internetshops. Allerdings muss der Kunde klar erkennen können, dass es sich um Werbung handelt.

Was sollte beachtet werden?

Direktmailing kann eine gute Möglichkeit für die Kundenakquise sein. Händler und Hersteller sollten allerdings nicht den Fehler machen, mögliche Kunden mit Mail zu überfluten. Wer zweimal kein Interesse gezeigt hat, der wird auch bei der dritten Mail nicht reagieren und sich vielleicht sogar belästigt fühlen. Zudem ist es wichtig, die Regeln einzuhalten, denn sonst kann es zu großen Problemen kommen.