Einfach erklärt! – Business Process Management

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Der moderne Handel ist ein schneller Handel und alle, die ganz vorne mit dabei sein wollen, die müssen sich dem Rhythmus der Zeit anpassen. Das funktioniert jedoch nur mit dem richtigen Plan, der es möglich macht, geschäftliche Abläufe immer wieder zu optimieren, ohne dass dabei allzu viel wertvolle Zeit geopfert werden muss. Dieses Ziel wird mit dem Business Process Management, kurz BPM erreicht, das alle Geschäftsprozesse steuert, sie modelliert und immer wieder angleicht. Dieses besondere Management ist die ideale Basis für eine erfolgreiche Wertschöpfungskette zwischen einem Unternehmen und seinen Lieferanten.

Eine stetige Verbesserung

Alle geschäftlich relevanten Prozesse sind dynamisch, sie sind aber auch sehr komplex und sie verbinden das Unternehmen mit seinen Kunden. Mit dem Business Process Management wird es möglich, alle Prozesse miteinander zu verbinden, sie zu koordinieren und schließlich zu automatisieren. Jeder Prozess, der das Unternehmen und seine Kunden betrifft, kann je nach Anforderung mit dem Business Process Management modelliert werden, und das macht einfach, sich immer neuen Anforderungen direkt anzupassen. In der Folge bleibt ein Unternehmen stets flexibel, es kann in Echtzeit reagieren und bekommt immer wieder die neusten Informationen.

Der Lifecircle des Business Process Managements

Beim Business Process Management handelt es sich um ein sogenanntes methodisches Verfahren, das einen Regelkreis darstellt, wenn es kontinuierlich angewendet wird. Jeder Geschäftskreislauf ist ein Lifecircle, ein Lebenskreis, der sich ständig wiederholt. Das Business Process Management unterstützt, kontrolliert und überwacht diesen Lebenskreis, aber es optimiert und analysiert ihn auch. Mit dem Management ist es möglich, Prozesse anzustoßen, die für das Unternehmen von Bedeutung sind, damit alle Ziele, die sich das Unternehmen vorgenommen hat, auch in die Tat umgesetzt werden können.

Die Phasen des Lebenszyklus

Das Business Process Management ist flexibel und jedes Unternehmen hat eine eigene Variante. Trotzdem lassen sich die einzelnen Phasen im Lebenszyklus des Prozesses einfach erklären:

  1. Die Modellierung

Im ersten Schritt werden Prozesse ausgesucht, sie werden definiert und an die Wünsche des jeweiligen Unternehmens angepasst.

  1. Die Implementierung

Im zweiten Schritt werden die ausgesuchten Prozesse aufgenommen und dokumentiert. Dann werden die Prozesse in eine Prozesslandschaft implementiert, ausgeführt und veröffentlicht.

  1. Die Überwachung

Zu den wichtigsten Komponenten in einem Business Process Management gehört die Überwachung. Alle Prozesse werden ständig überwacht und kontrolliert, alle Informationen können in Echtzeit abgerufen werden, um sie nach Bedarf optimieren zu können.

  1. Die Analyse

Das, was im dritten Schritt der Überwachung an Daten ermittelt wurde, wird im vierten Schritt, der Analyse ausgewertet. Diese Bewertung ist für das Unternehmen notwendig, um die richtige Strategie zu finden und die angestrebten Ziele einfacher zu erreichen. Die Analyse deckt aber auch mögliche Schwachstellen auf, sie informiert über Engpässe und kann unter anderem auch die genaue Auslastung der jeweiligen Ressourcen wiedergeben.

  1. Die Optimierung

Die von der Analyse gelieferten Daten dienen dem fünften Schritt, der Optimierung, die dazu dient, einen neuen Prozess im Lebenszyklus des Unternehmens zu starten. Das Business Process Management nennt Kennzahlen, es entwirft mögliche Lösungen und kann auch Simulationen durchführen. Alle Erkenntnisse, die durch die Optimierung gewonnen werden, dienen anschließend dazu, den Regelkreis immer wieder zu verbessern und ihn perfekt anzupassen.

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