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Selbständig machen mit Online-Shop: E-Commerce Tipps 2020

Selbständig machen mit Online-Shop: E-Commerce Tipps 2020

Selbständig machen mit Online-Shop:  E-Commerce Tipps 2020 15

Immer mehr Menschen möchten beruflich auf eigenen Beinen stehen. Das digitale Zeitalter macht es möglich, dass heute jeder einfach und schnell ein Geschäft eröffnen kann. Auch wenn es vielleicht nur ein kleiner Onlineshop ist, er kann ein großer Erfolg werden, vorausgesetzt, der zukünftige Besitzer des Shops beachtet einige grundlegende Dinge.

Was spricht für die Eröffnung eines Onlineshops?

Wenn eine Branche ein stetiges Wachstum verzeichnen kann, dann ist es der sogenannte E-Commerce Markt. Die Umsätze der Onlineshops steigen immer weiter an, allein im Jahr 2018 waren es 53 Milliarden Euro, die in den Shops im Internet umgesetzt wurden.

Besonders beliebt ist die Modebranche, sie kann einen Umsatz von mehr als zwölf Milliarden Euro allein in Deutschland verzeichnen. Elektroartikel sowie Dekorationsartikel, Möbel und Lampen kommen bei den Kunden ebenfalls gut an.

Welcher Onlineshop für wen infrage kommt, ist von ganz unterschiedlichen Aspekten abhängig. So spielt zum Beispiel die Lagerung der Waren eine entscheidende Rolle.

Wo lagere ich meine Waren?

Mode beschert den meisten Umsatz und Mode lässt sich einfacher lagern als beispielsweise Möbel. Wer trendige Möbel und Wohnaccessoires verkaufen möchte, ist gut beraten, gebrauchte Schwerlastregale anzuschaffen, denn Schränke, Betten, Tische und Stühle wiegen einiges und sollten bei der Lagerung nach Möglichkeit nicht beschädigt werden.

Wer auf den Verkauf von Mode im Internet spezialisiert hat, braucht die passenden Kleiderstangen, aber auch Regale, in denen Shirts oder Wäsche ihren Platz finden.

Der richtige Lagerraum ist in jedem Fall für den Erfolg des Geschäfts unverzichtbar, denn nicht richtig gelagerte Ware nimmt letztendlich Schaden.

So wichtig ist die Gewerbeanmeldung

Alle, die sich mit einem Onlineshop selbstständig machen wollen, müssen einen Gewerbeschein haben. Diesen Schein stellt das Gewerbeamt des Wohnorts gegen eine Gebühr aus.

Die Anmeldung des Gewerbes gibt das Amt dann automatisch an die IHK, die Industrie- und Handelskammer weiter. Die Mitgliedschaft in der IHK ist selbst für den Besitzer eines Onlineshops Pflicht und in den ersten zwei Jahren nach Geschäftsgründung nicht mit Kosten verbunden. Das ist allerdings nur der Fall, wenn die erzielten Gewinne eine Summe von 25.000 Euro nicht überschreiten. Liegen die Umsätze nach den ersten beiden Jahren unter 5200 Euro, dann bleibt die Mitgliedschaft auch weiterhin kostenfrei.

Die Preise richtig gestalten

Wer mit seinem Onlineshop Erfolg haben will, muss sich auch um die Preisgestaltung kümmern. Alle Preise im Shop müssen Bruttopreise sein, also die Mehrwertsteuer enthalten.

Alle, die eine sogenannte Kleinunternehmerregelung für sich in Anspruch nehmen und damit auch keine Mehrwertsteuer abführen müssen, dürfen ihre Waren ohne die Mehrwertsteuer verkaufen.

Jeder Onlinehändler ist gesetzlich dazu verpflichtet, Angaben über die Versandkosten zu machen, und zwar bei jedem einzelnen Artikel. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, bei der Gestaltung des Onlineshops eine eigene Unterseite nur für die Versandkosten einzurichten.