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Erfolgreiches Direktmarketing mit Firmenadressen

Erfolgreiches Direktmarketing mit Firmenadressen

30. Oktober 2020
Erfolgreiches Direktmarketing mit Firmenadressen 16

Dieser Artikel wurde finanziell von der MailCom GmbH unterstützt.

In unserer modernen Zeit ist Direktmarketing zu einem wichtigen Instrument für Unternehmen geworden, die ihren Kundenstamm erweitern möchten. Viele setzten dabei auf Firmenadressen. Auch nach der Einführung der Datenschutz Grundverordnung (DSGVO), ist Adressen kaufen ein legaler Weg für erfolgreiches Direktmarketing. Allerdings ist hierbei zu beachten, welcher Weg für das Marketing verwendet wird.

Nach dem Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) dürfen diejenigen, die Adressen kaufen, diese nur für Werbemails verwenden, insofern sie eine ausdrückliche, vorherige Werbeeinwilligung der betroffenen Personen besitzen. Bei einem Adressbestand von 10.000 Unternehmensadressen von jedem einzelnen eine Einwilligung einzuholen, ist eine praktisch nicht lösbare Aufgabe. Ebenso ist die Telefonakquise nicht vollständig ohne Hindernisse. Es wird mindestens eine mutmaßliche Einwilligung der Betroffenen Unternehmen benötigt. Setzen Sie deshalb lieber auf den postalischen Weg. Dieser ist rechtlich unbedenklich.

Welche Ziele hat der Handel mit Adressen?

„Listbroking“ nennt sich der Adressenhandel, der vielen Unternehmen auf der Suche nach neuen, potenziellen Kunden hilft. Adressen kaufen soll aber nicht nur den Kundenstamm kontinuierlich vergrößern, sondern zugleich auf den Kunden zugeschnittene Werbung ermöglichen. Wenn die eigene Datenbank nicht mehr genug Potenzial hat, wenden sich die Unternehmen an einen „Listbroker“, einen Adressenhändler. Dieser überlässt ihnen anschließend einen selektierten Datensatz mit einer vorher vereinbarte Anzahl an Firmenadressen. Dies verspricht den Unternehmen potenzielle neue Kunden. Für Unternehmen ist dies eine vielversprechende Art, den Personenkreis anzusprechen, der in die übliche Zielgruppe passt. So spart der Adressenhandel letztendlich Zeit und Geld, denn das Unternehmen muss sich nicht selbst mühsam mit der langwierigen, händischen Recherche herumschlagen.

Wie sieht das Ganze in der Praxis aus?

Die Branche einer Adresse erlaubt es den Unternehmen, zugleich Rückschlüsse auf die Interessen der potenziellen Kunden zu ziehen. Verkauft ein Unternehmen zum Beispiel Schutzhüllen für Handys, dann wird der Adressanbieter ihm Adressen von Mobiltelefongeschäften anbieten, welche die Schutzhüllen zusätzlich zu den Handys anbieten können. So kann das Unternehmen den Kunden ganz gezielt ansprechen oder ihm Serienmailings mit Prospektmaterial oder Flyer zuschicken. Auf diese Weise ist es für das Unternehmen deutlich einfacher, neue Kunden zu erreichen. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde etwas kauft, ist hoch. Auch wenn Adressen kaufen in der Regel deutlich günstiger ist als Adressen mieten, ist auch das eine gängige Option.

Adressen mieten

Neben dem Kauf von Adressen gibt es noch eine andere Option, und zwar die zeitweilige Anmietung von B2B Adressen. Entscheidet sich ein Unternehmen für diese Variante, dann bekommen die Firmen die Listen mit den Adressen entweder für einen beschränkten Zeitraum oder zur einmaligen Nutzung überlassen. Gängiger als die Adressmiete ist jedoch heute der Adresskauf.

Zu welchen Preise werden Adressen gehandelt?

Adressen kaufen und verkaufen ist grundsätzlich legal und erlaubt. Die Preise liegen meist zwischen 5 und 20 Cent je Adresse. Der genaue Preis richtet sich in erster Linie nach dem Umfang der Adresspakete. Einen weiteren wichtigen Einfluss auf die Kosten hat oft auch die Anzahl der vom Kunden angefragten Adressmerkmale. Jedoch sind heute auch Pauschalpreise für bestimmte Branchen, Städte oder Regionen gängige Praxis.