Von der Idee zum fertigen Produkt

11
0
Teilen:

Es muss nichts Spektakuläres wie das Rad oder der Computer sein, auch kleine Erfindungen können dabei helfen, das Leben ein wenig einfacher und leichter zu machen.

Viele haben tolle Ideen für neue Produkte, aber sie wissen oftmals nicht, wie aus der Idee ein fertiges Produkt wird und welche Hürden auf diesem Weg überwunden werden müssen. Nicht selten ist es aber auch das fehlende Geld, wenn eine schlaue Erfindung nicht auf den Markt kommt, denn nur fünf Prozent aller Erfindungen, die in Deutschland gemacht werden, kommen tatsächlich auf den Markt.

Erfinder werden anfangs oft nur belächelt

Die Sprinkleranlage für den Weihnachtsbaum, der Koffer auf Rollen oder die Schwimmflügel – das sind nur drei Beispiele für Erfindungen, die milde belächelt wurden und denen niemand eine Chance gegeben hat. Auch als die ersten Skate- und Snowboards der breiten Öffentlichkeit vorgestellt wurden, konnten sich viele nicht vorstellen, dass daraus jemals ein Erfolg würde. Aber diese Erfindungen haben sich sehr erfolgreich durchgesetzt und so geht es mit vielen Ideen, die alltagstauglich und praktisch sind.

Wer aber seine Ideen als sogenannter freier Erfinder und als Privatperson auf den Markt bringen möchte, der muss zum einen viel Geld und zum anderen sehr viel Geduld haben.

Innovative Ideen sollten geschützt werden

Wer eine gute Idee hat und seine Erfindung für die Dauer von zehn Jahren national schützen möchte, der muss mit einem Kostenaufwand zwischen 9000 und 10.000 Euro rechnen. Wenn es um die internationalen Schutzrechte geht, dann sind 100.000 Euro keine Seltenheit. Für „Otto Normalverbraucher“ sind diese Summen kaum zu stemmen.

Bevor die Idee jedoch verworfen wird, sollte man sich kundig machen, ob es sich überhaupt lohnt, die Idee in die Tat umzusetzen.

Gibt es dieses oder ein ähnliches Produkt vielleicht schon auf dem Markt?

Wenn das der Fall ist, dann nützt die Umsetzung wenig. Wenn es jedoch eine brandneue Idee ist, die eine Zukunft haben könnte, dann ist es sinnvoll, sich nach einem potenziellen Geldgeber umzuschauen. Banken wie die KfW bieten zinsgünstige Gründerkredite und vom Bund geförderte Institute für kreative Köpfe können bei der Verwirklichung einer guten Idee sehr hilfreich sein.

Das Produkt Marketing muss stimmen

Wenn aus der Idee ein fertiges Produkt geworden ist, dann muss es an den Mann oder an die Frau gebracht werden und dazu braucht es ein durchdachtes Marketing. Von alleine verkauft sich leider nichts, es muss schon Werbung gemacht werden. Eine gute Idee ist es, das neue Produkt auf einer Messe der breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Die iENA, die Erfindermesse, ist dazu der perfekte Platz, denn diese Messe, die jedes Jahr in Nürnberg stattfindet, ist speziell für Ideen, Erfindungen und Neuheiten gedacht. Bis zu 600 Aussteller aus der ganzen Welt kommen dort zusammen, um Kontakte zu knüpfen und Abnehmer für ihre Erfindung zu finden. Die aufrollbare Hundeleine oder auch das praktische Klappfahrrad hatten auf der iENA ihre Premiere und beide Erfindungen wurden zu echten Bestsellern.

Gute Werbung spricht für sich!

Klappern gehört zum Handwerk, sagt ein altes Sprichwort, für eine neue Erfindung müsste es heißen: Werbung gehört zum Marketing. Damit die Welt weiß, welche neue tolle Erfindung es gibt, muss die Werbung stimmig sein und möglichst viele Menschen ansprechen. Geworben werden kann unter anderem in Zeitungen, auf Plakatwänden, mit kreativen Aufklebern, bunten Flyern und Broschüren und vor allen Dingen im Internet. Im digitalen Zeitalter kann keiner, der etwas verkaufen möchte, auf das Internet und die sozialen Netzwerke verzichten. Wenn die Vermarktung erfolgreich sein soll, dann ist es immer eine gute Idee, einen echten Profi mit einer Werbekampagne zu beauftragen, denn der Profi weiß, worauf es ankommt. Auch wenn eine Werbekampagne zunächst Geld kostet, die Ausgabe zahlt sich garantiert aus, denn professionell umgesetzte Werbung wird immer gezielt die Verbrauchergruppe ansprechen, die später das Produkt auch kaufen soll.

Teilen:

Hinterlasse ein Kommentar