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Die 10 größten E-Commerce Märkte im Überblick (weltweit)

Die 10 größten E-Commerce Märkte im Überblick (weltweit)

Die 10 größten E-Commerce Märkte im Überblick (weltweit) 12

E-Commerce, also der Handel im Internet, gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. Überall auf der Welt kaufen die Menschen bequem vom heimischen PC aus ein und lassen sich die Waren nach Hause liefern.

Die Marktplätze werden immer größer und für die Unternehmen bildet der Onlinehandel die wichtigste Quelle ihres Umsatzes. Ob es sich um eine Übersetzungsagentur Russisch oder um einen Shop für Kinderspielzeug handelt – mit der richtigen Werbung läuft jede Form von E-Commerce. Aber welche Handelsplätze sind weltweit die größten?

China ist die Nummer eins im E-Commerce Markt

Nicht weiter verwunderlich ist, dass China der größte E-Commerce Marktplatz der Welt ist. 600 Millionen Chinesen nutzen das Internet und erwirtschaften einen Gesamtumsatz von mehr als 560 Milliarden US-Dollar. In China spielt das Marketing eine große Rolle, denn 75 Prozent der Internetnutzer kaufen ein Produkt, für das sie eine Werbemail bekommen haben. Rund 70 Prozent der chinesischen Onlinekäufer verfügen zudem über ein Smartphone, mit dem sie ins Netz gehen.

USA – Nummer zwei der E-Commerce Märkte

Gemessen an der Einwohnerzahl sind die USA die Nummer zwei im Onlinehandel weltweit. Über 191 Millionen Amerikaner, also rund die Hälfte der Einwohner der USA kauft im Internet ein und erzielt damit einen Umsatz von knapp 350 Milliarden Dollar. 98 Millionen US-Amerikaner haben schon einmal mit einem mobilen Endgerät wie dem Smartphone oder einem Tablet eingekauft. 80 Prozent prüfen im Internet, ob eine Filiale in der Umgebung das gewünschte Produkt hat und kauft dann dort.

Die Briten landen auf dem dritten Platz im E-Commerce

Mit weit über 90 Milliarden US-Dollar liegt die britische Insel auf dem dritten Platz. Die Briten lieben die Kreditkarte, 40 Prozent zahlen damit, 21 Prozent der Briten wählen die sichere Methode und zahlen über PayPal. Auf Werbemails reagieren die Briten besonders gut am Nachmittag und einkaufen gehen 33 Prozent nach 18:00 Uhr.

Japan: Die Nummer vier im E-Commerce

Rund 80 Prozent der Japaner nutzen das Internet und fast alle kaufen gerne im Internet ein. Einkaufen und das Checken der Mails sind die Aktivitäten, die Japaner besonders häufig machen. Es ist kein Wunder, dass der E-Commerce Umsatz in Japan bei fast 90 Milliarden Dollar liegt. 46 Prozent entfallen dabei auf Einkäufe mit dem Smartphone, 48 Prozent kaufen am stationären Rechner ein.

E-Commerce  Markt Nummer fünf – Deutschland

Mehr als 75 Milliarden US-Dollar geben die Deutschen im Netz aus. Amazon und Otto heißen die Onlineshops, in denen die Deutschen am liebsten shoppen gehen, unter anderem für Mode. Wer im Netz etwas verkaufen will, sollte die Werbemails früh verschicken, denn die Deutschen checken am Morgen zuerst ihre Mails.

Frankreich auf dem sechsten Platz

Vergleichsweise wenige Franzosen (68 Prozent) nutzen das Internet, aber trotzdem kaufen 90 Prozent online ein. Die Zahlen für den mobilen Einkauf steigen stetig an. Ein Grund ist die Optimierung des französischen Markts für mobile Endgeräte.

E-Commerce Platz sieben und acht – Südkorea und Kanada

In Südkorea kaufen 50 Prozent der Internetnutzer mit dem Smartphone ein, nur ein Prozent kauft über den stationären PC ein. Die Südkoreaner haben das schnellste Internet weltweit und das schlägt sich in einem Umsatz von fast 40 Milliarden Dollar nieder. Knapp 30 Milliarden Dollar geben die Kanadier im Internet aus. Wenn sie einkaufen, dann am liebsten in den USA oder in China, denn in Kanada sind die Versandkosten horrend hoch.

Russland und Brasilien: Der neunte und zehnte Platz im weltweiten E-Commerce Marktüberblick

Rund 20 Milliarden Dollar haben die Russen bislang im Netz ausgegeben und dabei besonders gern Technik geshoppt. Die Russen lieben Bargeld, daher ist die Zahlung per Nachnahme die beliebteste Methode. Mehr als 19 Millionen Dollar geben die Brasilianer im Internet aus. Gut die Hälfte der Menschen in Brasilien besitzt zwar ein Smartphone, aber nur sieben Prozent kaufen damit im Netz ein.